Brauchen wir eine Neujustierung der beruflichen und hochschulischen Bildung?
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Abstract
"Im Beitrag skizziert der Präsident des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) zunächst einige Stärken des deutschen Berufsbildungssystems (Beitrag zur wirtschaftlichen Situation; Bildungsexpansion) und führt dann aus, dass die im Ausland angesehene duale Ausbildung unter Druck stehe und in den vergangenen 10 Jahren die Zahl der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge um rund 100.000 gesunken sei. Ausgehend von Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen beruflicher und akademischer Bildung nimmt der Autor eine Justierung vor und konstatiert, dass die akademische Bildung gegenüber der beruflichen Bildung die "höhere" Bildung sei, da die gesellschaftliche Wertschätzung von Akademikerinnen und Akademikern im Vergleich zu beruflich Ausgebildeten höher sei und mit akademischen Abschlüssen die Aussicht auf höhere Verdienstmöglichkeiten im Lebensverlauf verbunden werde. Mit Blick auf die Entwicklung des Europäischen bzw. Deutschen Qualifikationsrahmens negiert der Autor die Frage nach einer Neujustierung der beruflichen und akademischen Bildung. Im abschließenden Ausblick werden berufsbildungspolitische (Berufsorientierung, Stärkung von KMU, etc.) und beschäftigungspolitische (bessere Beschäftigungs- und Verdienstmöglichkeiten, Karriereperspektiven, etc.) Maßnahmen vorgeschlagen. (BIBB-Doku)
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