Zeit zu lernen? : Risiken und Nebenwirkungen
item.page.bibb.id
124192
Loading...
Date
Journal Title
Journal ISSN
Volume Title
Publisher
item.page.bibb.publisherplace
item.page.bibb.participation
item.page.bibb.citedinbibb
item.page.bibb.researchfocus
item.page.bibb.reviewof
item.page.bibb.citationdr
Abstract
"Neun von zehn europäischen Bürgern und fast alle Deutschen halten lebenslanges Lernen für wichtig. Das ist das Ergebnis einer Eurobarometer-Umfrage. Grund für diese Lernbegierde ist der Wunsch, unabhängig vom Alter wirtschaftliche und soziale Ziele zu verwirklichen. Nicht nur dieser empirische Ausweis außerordentlicher Lernbereitschaft deutet auf eine Ausweitung der Lernzeiten hin, auch die seit Jahren allgegenwärtigen gebetsmühlenhaften Einredungen vom lebenslangen Lernen nebst dazugehöriger nahezu beliebiger Appelle von Politikern, Bossen und pädagogischen Gralshütern zeigen dies an. Die Schlagzahl des Lernens soll offenbar erhöht werden. Doch werden dabei auch die Risiken und Nebenwirkungen bedacht?" Der Autor warnt in seiner Gegenrede angesichts ausufernder Lernzwänge vor gefährlichen Entwicklungen: "Lernen ist eine krisentaugliche Veränderungsroutine!", "Lernen beschleunigt den gesellschaftlichen Modernisierungs- und Zerfallsprozess!", "Lernen schadet der Gesundheit!" und "Lernen bringt uns in Gefängnis!" - sind seine Thesen zu dieser Problematik. (BIBB2)