CeA: computergestützte erfahrungsgeleitete Arbeit und Folgerungen für die Berufsbildung : Fachtagung des Modellversuchs "Berufsausbildung nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG) mit Fachhochschulreife" (1995, Schwarze Pumpe)
item.page.bibb.id
94978
Loading...
Date
Authors
Journal Title
Journal ISSN
Volume Title
Publisher
item.page.bibb.publisherplace
Bielefeld
item.page.bibb.participation
item.page.bibb.citedinbibb
item.page.bibb.researchfocus
item.page.bibb.reviewof
item.page.bibb.citationdr
Abstract
Der Beitrag greift Ergebnisse aus einem Forschungsprojekt auf, in dem es darum ging, die Leistungen von Facharbeit in der Metallbearbeitung, im Bereich Drehen und Fräsen an CNC-Werkzeugmaschinen zu analysieren. Die Untersuchungen haben eine ausserordentliche Bedeutung des Erfahrungswissens in der Fertigung ermittelt. Es werden daraus resultierende Fragestellungen und Konsequenzen für die berufliche Bildung abgeleitet. Zu klären ist beispielsweise, in welcher Weise verstärkt Qualifizierungsmöglichkeiten und Lernorte für erfahrungsgeleitete Arbeit zu schaffen sind, wenn in der Arbeitstätigkeit aufgrund moderner Maschinensysteme bestimmte Möglichkeiten entfallen, oder, welche Basiserfahrungen in der Ausbildung an Werkzeugmaschinen unersetzlich für die spätere Berufsausübung sind. Eine wesentliche Implikation für die Ausbildung wird in der Orientierung an einem Leitbild gesehen, das eine gleichgewichtige Vermittlung von theoretischem Fachwissen und praktischem Know-how betont. Die empirischen Befunde lassen schlussfolgern, dass in der praktischen erfahrungsgeleiteten Arbeit ein noch ungehobenes Potential für Innovation und Flexibilität in der Fertigung besteht. Die praktische Umsetzung dieses Potentials bedeutet für die Aus- und Weiterbildung die Aufnahme von Inhalten und Charakteristiken erfahrungsgeleiteter Arbeit in die Lerninhalte. (BIBB2)