Das Schülerbetriebspraktikum als Informations- und Entscheidungshilfe für Berufswähler und Berufswählerinnen oder Ursache von Desorientierung und Zukunftsfrust : Berufswahl. Sozialisations- und Selektionsprozesse an der ersten Schwelle (1995, Nürnberg)

bibb.id94939
bibb.publisherplaceNürnberg
dc.contributor.authorRudowicz, Wolfgang [Verfasser]
dc.contributor.authorSchober, Karen [Herausgeber]
dc.contributor.authorGaworek, Maria [Herausgeber]
dc.contributor.editorInstitut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung [Herausgebendes Organ]
dc.contributor.otherInstitut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung
dc.date.accessioned2018-12-17T11:40:08Z
dc.date.available2018-12-17T11:40:08Z
dc.date.issued1996
dc.description.abstract"Seit den sechziger Jahren unseres Jahrhunderts wird an den Regelschulen das Schülerbetriebspraktikum forciert betrieben. Die Schüler und Schülerinnen sollen dabei einen Einblick in die Arbeitswelt erhalten und ihre eigenen Berufsvorstellungen prüfen, ohne dass das Praktikum als Berufsvermittlung dient. Vor dem eigentlichen Gang in die Betriebe steht die möglichst intensive Vorbereitung des Praktikums in der Schule. Die theoretische Information wird dabei durch Betriebserkundungen und Unterrichtsgänge zu den Berufsinformationszentren ergänzt. Lehrpersonen der Schule besuchen während der Praktikumszeit die Praktikanten bzw. Praktikantinnen. Der Beitrag berichtet über eine Fragebogenerhebung von 1991 an insgesamt 15.308 Realschülern und Realschülerinnen der zehnten Klassen in Nordrhein Westfalen (vgl. Rudowitz 1992). Dieser Umfrage zufolge setzen die meisten Schüler und Schülerinnen den Spass an der Arbeit an die erste Stelle für die Wahl ihrer Praktikumstelle. Dies mag auf die zunehmend hedonistische Grundeinstellung der Jugendlichen zurückzuführen sein. Nach ihrem Praktikum waren trotz der auch heute noch bestehenden Schwierigkeiten bei der schulischen Kontrolle und der oft unzureichenden Betreuung in den Betrieben die meisten Schüler und Schülerinnen der Auffassung, das Praktikum habe die mit ihm verbundenen Ziele erreicht. Dass dennoch von Seiten der Schüler und Schülerinnen z.T. herbe, aber auch durchaus gerechtfertigte Kritik am Praktikum geübt wurde, soll als Aufgabe für alle die mit der Durchführung des Praktikums betrauten Stellen (Schule, Elternhaus, Gewerbeaufsicht, Pädagogischer Beirat etc.) verstanden sein."
dc.format.extentS. 247-256
dc.identifier.urihttps://bibb-dspace.bibb.de/handle/BIBB/708506
dc.language.isode
dc.relation.ispartofBerufswahl : Sozialisations- und Selektionsprozesse an der ersten Schwelle. Dokumentation eines Workshops des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesanstalt für Arbeit in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Jugendinstitut und dem Bundesinstitut für Berufsbildung, 13.-14. Juli 1995 in Nürnberg : Berufswahl. Sozialisations- und Selektionsprozesse an der ersten Schwelle (1995, Nürnberg) / Karen Schober [Hrsg.] ; Maria Gaworek [Hrsg.]
dc.subject.classificationS 1.1 Allgemeinbildende Schule
dc.subject.classificationL 5 Beratung & Orientierung
dc.subject.classificationS 1.6.1 Praktika
dc.subject.classificationG 1.3.2.2.1 Erste Schwelle, in Ausbildung
dc.subject.classificationG 1.3.3.3 Mobilität
dc.subject.classificationI 2.1.2.6 Nordrhein-Westfalen
dc.subject.otherRealschule
dc.subject.otherBerufswahlvorbereitung
dc.subject.otherPraktikum
dc.subject.otherBerufsentscheidung
dc.subject.otherBetriebspraktikum
dc.subject.otherNordrhein-Westfalen
dc.subject.other1991-1991
dc.titleDas Schülerbetriebspraktikum als Informations- und Entscheidungshilfe für Berufswähler und Berufswählerinnen oder Ursache von Desorientierung und Zukunftsfrust : Berufswahl. Sozialisations- und Selektionsprozesse an der ersten Schwelle (1995, Nürnberg)
dc.typeText
dc.typeKonferenzveröffentlichung
dc.typeSammelbandbeitrag

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