Reflexion und Handeln in der Arbeitsweltpädagogik : lerntheoretische Vermittlungsstrategien für Schule und Unterricht im Betrieb
item.page.bibb.id
88884
Loading...
Date
Authors
Journal Title
Journal ISSN
Volume Title
Publisher
item.page.bibb.publisherplace
item.page.bibb.participation
item.page.bibb.citedinbibb
item.page.bibb.researchfocus
item.page.bibb.reviewof
item.page.bibb.citationdr
Abstract
Bei allen institutionell organisierten Lehr-/ Lernveranstaltungen herrscht immer noch ein Unterrichtsverständnis vor, das mit dem Terminus "Vermittlungsdidaktik" belegt werden kann. Das gilt aber nicht nur für den schulischen Unterricht, sondern auch in der betrieblichen Unterweisung. In einer Gegenüberstellung verdeutlicht der Verfasser, dass es neben dem herkömmlichen Verständnis von Unterricht auch ein alternatives gibt. Unterrichtliches Handeln kann sich nach Meinung des Verfassers heute nur noch dadurch legitimieren, dass es eine aufklärerische Funktion übernimmt, d.h. dass das Verhältnis von Lernenden zu ihrem Lernprozess, subjektorientierte Arbeitsweisen, das Selbstkonzept, vermehrte Möglichkeiten der Kommunikation und Kooperation und Lernen mit Sinn die entscheidenden Eckpunkte einer modernen Didaktik sind. Auf diese Eckpunkte geht er im einzelnen ein mit dem Ziel zu verdeutlichen, dass die zentralen Begriffe "Reflexion" und "Handeln" dem bisherigen Zentralbegriff "Vermittlung" einen anderen Stellenwert geben. Er soll nicht abgelöst, aber anders definiert werden; Lernen ist als reflexives Handeln anders zu begründen. Reflexionen sollen einerseits Sinn schaffen, andererseits als Begleitmoment von Handlungsprozessen deren Steuerung übernehmen. Nicht zuletzt ist auch das jeweilige Ergebnis kritisch zu reflektieren. (BIBB2)