Arbeitsmarktpolitik in der Kommune : Probleme der Handlungsrationalität von Arbeitsmarktakteuren

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"Der kommunalen Ebene ist seit Mitte der 70er Jahre bei der Bewältigung von Arbeitslosigkeit und deren sozialen Folgeproblemen eine herausragende Bedeutung zugewachsen. Dies hat nicht nur zu einer Veränderung im Spektrum der lokalen arbeitsmarkt- und beschäftigungspolitischen Aktivitäten, sondern auch zu einem wachsenden Bedarf an Koordinationsleistungen und Einbezug der verschiedenen lokalen Arbeitsmarktakteure in Systeme der Kooperation geführt. In den nachfolgenden Überlegungen werden in bezug auf kooperative Handlungsorientierungen einige Rationalitätsprobleme thematisiert, mit denen sich Arbeitsmarktakteure konfrontiert sehen, die, begreift man sie als rational handelnde Akteure, hinreichend Anreize haben, sich in der Verfolgung ihrer Interessen eigennützig zu verhalten." Angesprochen werden u.a. das Dilemma zwischen Zielgruppenorientierung und Finanzierungsvorbehalt oder das Problem der "Sozialpädagogisierung" der kommunalen Arbeitsmarktpolitik. Für die Sozialarbeit ergibt sich die Anforderung, von sozial- fürsorgerischen Handlungsorientierungen und Kompetenzen auf sozial-wirtschaftliche umzuschalten. (IAB2)

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