Implizites Wissen und subjektivierendes Handeln – Konzepte und empirische Befunde aus der Arbeitsforschung

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Abstract

"In dem Beitrag wird implizites Wissen im Zusammenhang mit (Arbeits-)Handeln betrachtet. Es wird argumentiert, dass explizites und implizites Wissen mit unterschiedlichen Formen des Handelns verbunden sind. Explizites Wissen beruht demnach auf einem objektivierenden Handeln, während implizites Wissen mit einem subjektivierenden Handeln verbunden ist. Es wird gezeigt, dass bei der Analyse von Arbeit bisher eine Fokussierung auf objektivierendes Handeln und explizites Wissen besteht. Seit den 1990er Jahren finden sich jedoch neue Ansätze. Wichtige Impulse hierfür kamen aus der Erkenntnis, dass Erfahrungswissen auch bei fortschreitender Technisierung und Verwissenschaftlichung von Arbeit wichtig ist bzw. bleibt. Mit dem Konzept des subjektivierenden Handelns werden eine leibliche, spürende Wahrnehmung, assoziativ-bildhaftes Denken sowie ein exploratives Vorgehen und eine persönliche Beziehung zu Gegenständen sowohl als Elemente von Arbeit als auch Grundlagen eines besonderen impliziten (Erfahrungs-)Wissens ausgewiesen. Dies wird sowohl theoretisch-konzeptuell bestimmt als auch an Ergebnissen empirischer Arbeitsforschung demonstriert." (Autorenreferat ; BIBB-Doku)

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