Berufliche Qualifizierung und Beschäftigungschancen für benachteiligte Personen
item.page.bibb.id
13457
Loading...
Date
Journal Title
Journal ISSN
Volume Title
Publisher
item.page.bibb.publisherplace
München
item.page.bibb.participation
item.page.bibb.citedinbibb
item.page.bibb.researchfocus
item.page.bibb.reviewof
item.page.bibb.citationdr
Abstract
Im Rahmen der Diskussion im Bündnis für Arbeit, Ausbildung und Wettbewerbsfähigkeit haben die Fragen der beruflichen Integration von Jugendlichen mit Benachteiligungen ein neues Gewicht gewonnen. Zugleich werden Fragen nach der Wirksamkeit vorhandener Programme und Instrumente diskutiert. Erreicht die Benachteiligtenförderung die Benachteiligten? Wer gehört zur Gruppe der "genuin Benachteiligten"? Ein weiterer Fragenkomplex betrifft die Zusammenhänge zwischen Benachteiligungen am Arbeitsmarkt und Bildungs- bzw. Qualifikationsmerkmalen, der Rückgang von Einfacharbeitsplätzen sowie die Evaluation von Massnahmen der Benachteiligtenförderung. Der Beitrag behandelt diese Fragen vor dem Hintergrund internationaler Politik, Praxis und Forschung zur beruflichen Qualifizierung und Verbesserung der Beschäftigungschancen von benachteiligten Arbeitskräftegruppen. Die Autoren formulieren die These, dass Arbeitsmarktbenachteiligung nicht zwangsläufig durch Bildungs- bzw. Ausbildungsdefizite verursacht werde, aber häufig mit veralteten oder sonst nicht marktfähigen Qualifikationen einhergehe. Die Teilnahme an geeigneten beruflichen Qualifizierungsmassnahmen, durch die die Betroffenen ihre beruflichen Kompetenzen auf einen neueren Stand bringen können, sei eine mögliche Lösung. Der Beitrag beschreibt zunächst den theoretischen und sozio-ökonomischen Hintergrund und untersucht auf der Grundlage von Forschungsergebnissen, wie Qualifizierungsmassnahmen für Risikogruppen effektiver gestaltet werden können und nennt abschliessend Forschungsdefizite und -prioritäten. Der Text wurde ursprünglich als Teil des Hintergrundreports 1998 des Projektes "Vocational education and training - the European research field" des CEDEFOP in Thessaloniki erarbeitet. (BIBB2)