Sozialstrukturanalyse als Mittel der Weiterbildungsforschung
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125953
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Abstract
"In dem Beitrag wird aufgezeigt, wie Instrumente der Sozialstrukturanalyse für die Bildungsforschung und insbesondere für die Adressaten- und Teilnehmerforschung fruchtbar gemacht werden können. Es wird die These vertreten, dass - trotz eines unbestritten weiter existenten Einflusses klassischer Herkunftsvariablen - Lebenslagenmodelle nicht mehr ausreichen, um Bildungsbedürfnisse, -interessen und Bildungsbarrieren hinreichend zu differenzieren. Verdeutlicht wird dies anhand der Gegenüberstellung von Befunden zur sozialstrukturellen Differenzierung des grundlegenden Bildungsverständnisses in der Bevölkerung. Basis der Gegenüberstellung bildet einerseits die schichtspezifische Differenzierung des Bildungsbegriffs im Kontext der Göttinger Studie; andererseits werden eigene milieuspezifische Befunde der Studie "Weiterbildung und soziale Milieus in Deutschland" herangezogen." (Autorenreferat)