"Berufswissenschaftlicher" oder "ingenieurwissenschaftlicher" Ansatz in der gewerblich-technischen Lehrerbildung : Lässt sich diese Grundsatzfrage im Zuge der aktuellen Neustrukturierungen der Studiengänge lösen oder vertiefen sich die Gräben?
| bibb.id | 127773 | |
| dc.contributor.author | Tenberg, Ralf [Verfasser] | |
| dc.date.accessioned | 2018-12-17T16:17:02Z | |
| dc.date.available | 2018-12-17T16:17:02Z | |
| dc.date.issued | 2006 | |
| dc.description.abstract | Die Arbeitsgemeinschaft Gewerblich-technische Wissenschaften (GTW) hat Rahmenstudienordnungen für "gewerblich-technische Wissenschaften" in den Bereichen Bau-, Metalltechnik und Elektrotechnik-Informatik vorgelegt, die zu Kontroversen geführt haben. Die GTW vertritt den sog. Berufwissenschaftlichen Ansatz, der davon ausgeht, dass ein ingenieurwissenschaftlicher Zugang für Lehrer an beruflichen Schulen nicht deren beruflichem Aufgabenspektrum angemessen ist. Gefordert wird eine Umgewichtung von den überwiegend naturwissenschaftlich-technischen Studieninhalten zu verstärkt arbeits- und berufswissenschaftlichen Inhalten. Vertreter des ingenieurwissenschaftlichen Ansatzes erkennen weder die Existenz einer Berufswissenschaft an, noch sehen sie deren Notwendigkeit. Vielmehr wird davon ausgegangen, dass ein anspruchsvoller beruflicher Unterricht nur mit einem entsprechend fachwissenschaftlichem Hintergrund gesichert werden kann. Der Autor vertritt die ingenieurwissenschaftliche Seite und fasst in diesem Beitrag die Argumentation für einen wirtschaftspädagogischen Ansatz zusammen. Danach bieten die Rahmenstudienordnungen der GTW keinen tragfähigen Ansatz für eine Reform des Lehrerstudiums. Die dabei zu erwartenden fachwissenschaftlichen Defizite angehender Berufspädagogen kämen einer Deprofessionalisierung gleich. Die aktuelle Kontroverse um die Konzeption der Studiengänge für Berufspädagogen wird in den Folgebeiträgen des Heftes aufgegriffen. Vertreter der Sektion Berufs- und Wirtschaftspädagogik der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft (DGfE) und der GTW fassen die jeweiligen ausführlichen Argumentationen zusammen. (BIBB2) | |
| dc.format.extent | S. 28-30 | |
| dc.format.illustration | Literaturangaben | |
| dc.identifier.uri | https://bibb-dspace.bibb.de/handle/BIBB/745387 | |
| dc.language.iso | de | |
| dc.relation.ispartof | Berufsbildung : Zeitschrift für Praxis und Theorie in Betrieb und Schule | |
| dc.relation.ispartofvolume | 60 (2006), H. 97/98 | |
| dc.subject.classification | P 3.2.3 Lehrer | |
| dc.subject.classification | S 1.4 Hochschulbildung | |
| dc.subject.classification | L 2.2.1 Berufsbezogene Didaktik | |
| dc.subject.classification | G 2.5.4 Qualifizierungs- & Ausbildungskonzepte | |
| dc.subject.other | Lehrerbildung | |
| dc.subject.other | Reform | |
| dc.subject.other | Berufsschullehrer | |
| dc.subject.other | Gewerblich-technischer Beruf | |
| dc.subject.other | Berufsfelddidaktik | |
| dc.title | "Berufswissenschaftlicher" oder "ingenieurwissenschaftlicher" Ansatz in der gewerblich-technischen Lehrerbildung : Lässt sich diese Grundsatzfrage im Zuge der aktuellen Neustrukturierungen der Studiengänge lösen oder vertiefen sich die Gräben? | |
| dc.type | Text | |
| dc.type | Zeitschriftenaufsatz |