Anhaltender Trend zu höheren Studienanfängerzahlen : Verhaltensweisen, Motive, Erwartungen deutscher Studienanfänger im Wintersemester 1988/89
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Abstract
"Mit ca. 246.000 Studienanfängern an Universitäten und Fachhochschulen - darunter ca. 216.000 deutsche Studienanfänger ohne Verwaltungs-Fachhochschulen - erreicht die Zahl an Hochschulneuzugängen im Studienjahr 1988 - nach dem Rekordjahr von 1983 - den höchsten Stand in der Bundesrepublik Deutschland. Der Trend zunehmender Studienanfängerzahlen beruht im wesentlichen auf einer Zunahme der Studierneigung und einer späteren Studienaufnahme von Studienberechtigten aus früheren geburtenstärkeren Schulabgängerjahrgängen. Diese Entwicklung verläuft vor dem Hintergrund einer optimistischen Einschätzung der Berufsaussichten durch die Erstimmatrikulierten. Die überwiegende Mehrheit der Studienanfänger befindet sich nach eigenen Aussagen in ihrem Wunschstudium. Die offensichtlich grossen Möglichkeiten, den Studienwunsch zu verwirklichen, werden sichtlich genutzt. Die Zunahme der Studienanfängerzahlen verteilt sich auf immer mehr Studienbereiche, erfolgt insoweit auf immer breiterer Basis." (Autorenreferat)