Die duale Berufsausbildung als "Sicherheitsnetz"?: Ein Vergleich der Länder Deutschland, Österreich, Schweiz und Dänemark

bibb.citedinbibbZitation von einer BIBB-Publikation
bibb.id161587
dc.contributor.authorEbner, Christian [Verfasser]
dc.date.accessioned2018-12-17T18:49:58Z
dc.date.available2018-12-17T18:49:58Z
dc.date.issued2013
dc.description.abstractDeutschland, Österreich, die Schweiz und Dänemark qualifizieren einen großen Teil junger Menschen im Rahmen einer dualen Ausbildung. Kaum erforscht ist, inwieweit es innerhalb dieser Ländergruppe mit dualem Ausbildungssystem zu Unterschieden im Berufseinstieg kommt. In seiner Studie untersucht der Autor, ob das duale Ausbildungssystem in diesen vier Ländern die Funktion eines Sicherheitsnetzes hat und vor Erwerbslosigkeit und unterwertiger Beschäftigung schützt. Eine zweite Forschungsfrage ist, welche beruflichen Positionen junge Menschen mit einem dualen Ausbildungsabschluss besetzen im Vergleich zu Absolventen aus vollzeitschulischen Ausbildungseinrichtungen sowie aus der Tertiärstufe. Einführend werden im Beitrag die Bildungssysteme der vier Untersuchungsländer dargestellt, dann wesentliche Theorien, mit deren Hilfe die Arbeitsmarktpositionierung junger Menschen mit unterschiedlichen Ausbildungsabschlüssen erklärt werden kann, diskutiert und die Datensätze, statistische Analysemethoden sowie Variablen beschrieben. Im Mittelpunkt steht die Diskussion der empirischen Befunde der multivariaten Analysen. Der Beitrag endet mit einem Ausblick auf den künftigen Forschungsbedarf. Insgesamt zeigen die Befunde, dass bei der Arbeitsmarktplatzierung junger Menschen in Ländern mit dualen Ausbildungssystemen Gemeinsamkeiten, aber auch Unterschiede zu beobachten sind und je nach Ausgestaltung sich auch die Arbeitsmarktchancen verändern - sowohl hinsichtlich der Risiken, erwerbslos, befristet und unterwertig beschäftigt zu sein als auch in Bezug auf die beruflichen Ränge, die besetzt werden. Der berufliche Status steigt in allen vier Ländern mit dem Niveau des formalen Ausbildungsabschlusses an. Eine hoch spezialisierte duale Ausbildung (Deutschland) erleichtert den individuellen Zugang zu spezialisierten Tätigkeiten, während eine wenig spezialisierte Ausbildung (Dänemark) hohe Risiken unterwertiger Beschäftigung birgt. (BIBB-Doku)
dc.description.versionreferiert
dc.format.extentS. 143-164
dc.format.illustrationLiteraturangaben, Tab.
dc.identifier.urihttps://bibb-dspace.bibb.de/handle/BIBB/759052
dc.language.isode
dc.relation.ispartofNeue Lernwelten als Chance für alle : Beiträge zur Berufsbildungsforschung / Michaela Stock [Hrsg.] ; Agnes Dietzen [Hrsg.] ; Lorenz Lassnigg [Hrsg.] ; u. a.
dc.subject.classificationS 1.3.1 Ausbildung im Dualen System
dc.subject.classificationT 1.5 International vergleichende Berufsbildungsforschung
dc.subject.classificationI 2.1 Deutschland
dc.subject.classificationI 2.2.1 Westeuropa
dc.subject.otherBerufsbildungssystem
dc.subject.otherDuales System
dc.subject.otherAusbildungsabschluss
dc.subject.otherBeruflicher Status
dc.subject.otherArbeitsmarktrisiko
dc.subject.otherInternationaler Vergleich
dc.subject.otherBundesrepublik Deutschland
dc.subject.otherÖsterreich
dc.subject.otherSchweiz
dc.subject.otherDänemark
dc.subject.otherQuantitative Angaben
dc.titleDie duale Berufsausbildung als "Sicherheitsnetz"?: Ein Vergleich der Länder Deutschland, Österreich, Schweiz und Dänemark
dc.typeText
dc.typeSammelbandbeitrag

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