Anerkennungssensible Berufsorientierung als Weg zu sozialer Wertschätzung in der Berufswahl
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780993
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Abstract
„Jugendliche Lebenswelten sind von Vielfalt geprägt. Dies betrifft auch die Zukunftsvorstellungen für den (künftigen) Bildungsweg und Beruf. Damit verknüpft sind eine Fülle von unterschiedlichen Erwartungen und Werten. Die Anerkennung, Wertschätzung und Einbeziehung von Vielfalt beginnt daher schon sehr früh – bei den Berufswünschen unserer Kinder. Wie man dies zukünftig bereits in der Berufsorientierung stärker berücksichtigen kann, ist Ausgangspunkt einer aktuellen Studie. Denn Jugendliche neigen dazu, vorzeitig jene Berufe für sich auszuschließen, bei deren Wahl sie negative Reaktionen aus ihrem sozialen Umfeld befürchten. Bislang wird dieses Phänomen in Berufsorientierungsangeboten aber nur wenig berücksichtigt. Im Rahmen einer Berufsorientierungsstudie des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) und der Technischen Universität Darmstadt (TUDa) wird untersucht, wie sich anerkennungssensible Berufsorientierungsangebote gestalten und realisieren lassen. Die G.I.B. sprach hierüber mit den Wissenschaftlerinnen Dr. Mona Granato (BIBB), Sprecherin des BIBB-Forschungsprojekts „Bildungsorientierungen von Jugendlichen“ und der BIBB/TUDa-Berufsorientierungsstudie, und mit Sevil Mutlu, Arbeitsbereich Berufspädagogik und Berufsbildungsforschung am Institut für Allgemeine Pädagogik und Berufspädagogik der Technischen Universität Darmstadt (TUDa).“ (Hrsg.; BIBB-Doku)