Studium als Weiterbildung durch Anerkennung von informell/non-formal erworbenen Kompetenzen? : keine bildungspolitische Fiktion
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125511
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Abstract
Das Konzept des lebenslangen Lernens an den Hochschulen in seiner Gesamtheit aufzugreifen, bedeutet auch, ein grundständiges Studium als individuelle Weiterbildung in Fortsetzung unterschiedlicher Bildungsbiografien zu verstehen, die Hochschulzugangsmöglichkeiten für Nichtabiturienten zu erweitern und deren bereits vorhandene Kompetenzen mit der Einführung von Leistungspunktsystemen differenziert anzurechnen. Die Verbindung von beruflicher, allgemeiner schulischer und sowie hochschulischer Bildung, informell und nonformal erworbener Kompetenzen erweist sich dabei als ein Desiderat. Im Rahmen einer Studie wurde der Frage nachgegangen, in welcher Weise nonformal und informell erworbene Kompetenzen in breiterem Umfang als bisher nicht nur den Zugang an die Hochschulen öffnen, sondern auch für das Studium angerechnet werden können. Dazu wurden die bereits vorhandenen nationalen und internationalen Ansätze in der beruflichen Weiterbildung und der Hochschulbildung analysiert. (BIBB2)