Handlungsorientierter Unterricht und Computereinsatz oder: Brauchen Kaufleute keine informatische Bildung?
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Abstract
Der Verfasser kritisiert, dass die Berufsschule auf die Herausforderung der Informationsgesellschaft mit der Streichung des Faches Datenverarbeitung/Informatik in den neugeordneten Berufen und dem Einsatz des Personalcomputer im Fachunterricht als Medium reagiert. Gründe dafür sieht er u.a. in didaktischen Modetendenzen, wie z.B. Handlungsorientierung und Multimedia im Unterricht, ferner im Fehlen ausgebildeter Informatiklehrer, ebenso in falsch verstandener Anwendungsorientierung der Informatik. Allerdings hält er qualifizierten Datenverarbeitungs-/ Informatikunterricht am besten für geeignet, berufsübergreifende Schlüsselqualifikationen in der Berufsschule zu vermitteln. Aus einer Reihe von Möglichkeiten empfiehlt er, den Computer im Fachunterricht nur dann einzusetzen, wenn er in Konkurrenz mit anderen Medien die optimale Wahl ist. (BIBB)