Reflexionsfähigkeit als Schlüsselkompetenz im kaufmännischen Unterricht
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156396
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Karl-Franzens-Univ.
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Graz
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Abstract
Eine wichtige Voraussetzung für lebenslanges Lernen ist die Reflexionsfähigkeit. Schüler, die ihren Lernprozess reflektieren und analysieren, können ihre Stärken erkennen und auch mögliche Defizite in gewissen Bereichen oder Unterrichtsgegenständen wahrnehmen. Trotz wirkungsvoller Potenziale wird Reflexion kaum in den Unterricht integriert. Die Diplomarbeit untersucht, wie Schüler und Schülerinnen gezielt dabei unterstützt werden können, sich mit dem eigenen Lernprozess auseinanderzusetzen und ihr eigenes Lernergebnis bewusst wahrzunehmen. Ziel ist es, Maßnahmen und Methoden für die Entwicklung von Reflexionsfähigkeit im Berufsschulunterricht zu erarbeiten. Ausgehend von unterschiedlichen Begriffsdefinitionen von Reflexion werden Reflexionsprozesse und Reflexionsmodelle beschrieben, die eine gute Hilfestellung für die Reflektierenden darstellen. Nach einer Auseinandersetzung mit dem Reflexionsmodell auf drei Ebenen laut Hilzensauer und dem Metakognitiven Reflexionsmodell werden reflexive Lernmethoden wie Lerntagebuch, Testreflexion und Portfolio vorgestellt. Darauf aufbauend erfolgt eine kritische Betrachtung der unterschiedlichen Ebenen der Reflexionsmodelle bei Anwendung der reflexiven Lernmethoden. Zum Abschluss wird untersucht, ob SchülerInnen durch den Einsatz von reflexiven Lernmethoden im kaufmännischen Unterricht dabei unterstützt werden können, sich mit dem eigenen Lernprozess auseinanderzusetzen. (BIBB-Doku)