Soziale Arbeit : Beruf und Wissenschaft
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Abstract
"From a historical perspective, the development of social work as a profession and as a scientific discipline is linked directly to specific forms of collective action in and through social movements as well as to the differentiation and institutionalization of social services in modern welfare states. Feminist and bourgeois reform projects at the end of the 19th century provided important impulses for the founding of (educational) associations and welfare institutions. The aim was to initiate methodological frameworks of social activities, educational and work practices on a structural and theoretical level through professionalization strategies and scientification. The resulting need to develop new occupational fields was to also facilitate participation in education, skilled work and career opportunities in the organizations and institutions of poor relief, charity, science and politics for women. The professionalization strategies, which were oriented from the outset on conveying scientific and practiceoriented knowledge, can be regarded as fundamental motives for the status assurance and exclusivity of the profession and the discipline of social work (see Salomon 2008, p Stub-Bernasconi 2013, p. 21; Braches-Chyrek 2017, p. 27f.). The following article presents historical and structural developments as well as the current demand for professions of social work as a profession and a scientific discipline." (author's abstract ; BIBB-Doku)
"Die Herausbildung von Sozialer Arbeit als Beruf und wissenschaftliche Disziplin ist zeitgeschichtlich unmittelbar verknüpft mit spezifischen Formen kollektiven Handelns in und durch soziale Bewegungen sowie mit der Ausdifferenzierung und Institutionalisierung sozialer Dienste in modernen Wohlfahrtsstaaten. Feministische und bürgerliche Reformprojekte am Ende des 19. Jahrhunderts gaben wichtige Impulse für die Gründung von (Bildungs-)Vereinen und Wohlfahrtseinrichtungen. Ziel war es, durch Professionalisierungsstrategien und Verwissenschaftlichung strukturelle, systematische theoriegeleitete und methodische Rahmungen sozialer Tätigkeiten, Bildungs- und Arbeitspraxen einzuleiten. Die sich daraus ergebende Notwendigkeit der Erschließung von neuen Berufsfeldern sollte gleichzeitig die Teilhabe an Bildung und qualifizierter Erwerbstätigkeit sowie Karrieremöglichkeiten in den Organisationen und Institutionen der Armenpflege, Wohltätigkeit, Wissenschaft und Politik für Frauen ermöglichen. Dabei können die Professionalisierungsstrategien, die sich von Beginn an daran orientierten, wissenschaftliches und praxisbezogenes Wissen zu vermitteln, als grundlegende Motive für die bis heute diskutierte "Statusabsicherung und Exklusivität" der Profession und Disziplin Sozialer Arbeit angesehen werden (vgl. Salomon 2008, S. 238; Staub-Bernasconi 2013, S. 21; Braches-Chyrek 2017, S. 27f.). Der folgende Beitrag zeigt historische und strukturelle Entwicklungen sowie aktuelle Professionsbedarfe von Sozialer Arbeit als Beruf und Wissenschaft auf." (Autorenreferat ; BIBB-Doku)
"Die Herausbildung von Sozialer Arbeit als Beruf und wissenschaftliche Disziplin ist zeitgeschichtlich unmittelbar verknüpft mit spezifischen Formen kollektiven Handelns in und durch soziale Bewegungen sowie mit der Ausdifferenzierung und Institutionalisierung sozialer Dienste in modernen Wohlfahrtsstaaten. Feministische und bürgerliche Reformprojekte am Ende des 19. Jahrhunderts gaben wichtige Impulse für die Gründung von (Bildungs-)Vereinen und Wohlfahrtseinrichtungen. Ziel war es, durch Professionalisierungsstrategien und Verwissenschaftlichung strukturelle, systematische theoriegeleitete und methodische Rahmungen sozialer Tätigkeiten, Bildungs- und Arbeitspraxen einzuleiten. Die sich daraus ergebende Notwendigkeit der Erschließung von neuen Berufsfeldern sollte gleichzeitig die Teilhabe an Bildung und qualifizierter Erwerbstätigkeit sowie Karrieremöglichkeiten in den Organisationen und Institutionen der Armenpflege, Wohltätigkeit, Wissenschaft und Politik für Frauen ermöglichen. Dabei können die Professionalisierungsstrategien, die sich von Beginn an daran orientierten, wissenschaftliches und praxisbezogenes Wissen zu vermitteln, als grundlegende Motive für die bis heute diskutierte "Statusabsicherung und Exklusivität" der Profession und Disziplin Sozialer Arbeit angesehen werden (vgl. Salomon 2008, S. 238; Staub-Bernasconi 2013, S. 21; Braches-Chyrek 2017, S. 27f.). Der folgende Beitrag zeigt historische und strukturelle Entwicklungen sowie aktuelle Professionsbedarfe von Sozialer Arbeit als Beruf und Wissenschaft auf." (Autorenreferat ; BIBB-Doku)