Politiques de formation des jeunes et marche du travail : la France des annees quatre-vingts
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Abstract
Der Aufsatz stützt sich auf einen Vortrag des Autors auf dem internationalen Kolloquium in Santa Barbara, Kalifornien (November 1993) zum Thema "Humankapitalinvestitionen und Wirtschaftsleistung". Er geht auf die Berufsbildungspolitik zur Integration Jugendlicher in den Arbeitsmarkt Frankreichs ein. "Seit Beginn der 80er Jahre unterliegt das Ausbildungssystem einem zunehmenden Wandel. Im Jahre 1992 besuchten 63% eines Jahrgangs die Abiturklasse eines Gymnasiums gegenüber 40% im Jahre 1987. Im Bereich der beruflichen Ausbildung war die Lehrplanerneuerung besonders intensiv. Dieses neue Ausbildungsangebot beeinflusst nachhaltig den Ablauf des Arbeitsmarkts. Dieser Beitrag befasst sich mit zwei Hauptaspekten der Beziehung Ausbildung-Beschäftigung: -die Verwirrung bezgl. der Ausbildungsmöglichkeiten hinsichtlich der Beziehung Ausbildung- Beschäftigung. Die daraus resultierende ambivalente öffentliche Politik verleitet einen immer grösseren Personenkreis, ein Schutzverhalten an den Tag zu legen, insbesondere durch Fortsetzung des Studiums. -das Gewicht der konkurrierenden Regulierung der Beziehung Ausbildung-Beschäftigung, welches sich in extrem hohen Anpassungskosten auf dem Arbeitsmarkt Jugendlicher ausdrückt, in Form von Ausschluss Nichtqualifizierter und zunehmend instabileren Beschäftigungen für Jugendliche. Daraus ergibt sich eine kurzfristige Planung der Beziehungen Ausbildung-Beschäftigung, obwohl die Ausbildung institutionelle Einrichtungen benötigte, die in der Lage wären, die Anwendung und die Aufwertung der Ausbildung langfristig zu fördern, ohne dass dabei die verschiedenen Kategorien Jugendlicher systematisch in Konkurrenz untereinander treten." (IAB2)