Unzureichende Bildung : Folgekosten durch Kriminalität

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Bertelsmann Stiftung

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Gütersloh

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"Bessere Bildung führt zu deutlich weniger Verbrechen. Das ist das Ergebnis einer Studie der Bertelsmann Stiftung, bei der die Autoren erstmals einen kausalen Zusammenhang zwischen unzureichender Bildung und Kriminalität nachweisen. Demnach würde die Zahl an Gewalt- und Eigentumsdelikten deutlich sinken, könnte die Zahl der Schulabgänger ohne Hauptschulabschluss halbiert werden. Anhand von ökonometrischen Analysen zeigen die Autoren der Studie, dass das häufige Zusammenfallen von fehlendem Hauptschulabschluss und kriminellem Verhalten kein Zufall ist. Unzureichende Bildung ist neben anderen Faktoren eine der Ursachen für Straffälligkeit und Kriminalität. Laut konservativer Berechnungen der Forscher machen Folgekosten von Kriminalität rund 1,42 Milliarden Euro pro Jahr aus. Ein chancengerechteres Bildungssystem könnte eine deutliche Reduktion der Gewalt- und Eigentumsdelikte bewirken. Vorrangige Aufgabe der Bildungspolitik müsse es daher sein, dass deutlich weniger Jugendliche die Schule ohne einen Hauptschulabschluss verlassen. Welche Reformansätze dazu aus Sicht der Bertelsmann Stiftung verfolgt werden müssten, wird am Ende der Studie kurz skizziert. (BIBB-Doku)

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