Arbeiten, um zu lernen: ein ganzheitlicher Ansatz für die Erstausbildung Jugendlicher
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Abstract
Trotz zahlreicher Reformversuche weist das britische System nach wie vor grundlegende Schwächen auf. Das Erstausbildungsangebot ist strukturell unzusammenhängend und, wie internationale Vergleiche zeigen, sind viele der Ausbildungsmassnahmen qualitativ minderwertig. Der Beitrag analysiert die Schwächen der derzeit verfolgten Politik und liefert stichhaltige Argumente für eine grundlegende Reform. Zur Bewältigung der grundlegenden Probleme, an denen die betriebliche Erstausbildung in Grossbritannien leidet, wird eine kohärente Strategie für erforderlich gehalten. Vorgeschlagen wird ein ganzheitlicher, integrierter Ansatz, der es Jugendlichen ermöglicht, inner- und ausserbetriebliche Lernerfahrungen zu verbinden. Der Schaffung qualitativ hochwertiger Ausbildungsangebote für alle Jugendlichen, die nicht in der schulischen Vollzeitbildung stehen, werde dabei höchste Priorität beigemessen, zum einen, weil alle Jugendlichen die Chance erhalten sollten, ihre Ausbildung auch nach Vollendung der Schulpflicht fortzuführen, und zum anderen, weil ein qualitativ hochwertiges betriebliches Erstausbildungssystem die notwendige Grundlage für eine lebensbegleitende Weiterbildung schafft. (BIBB2)