Journalisten auf der Datenautobahn : Qualifikationsprofile im Multimedia-Zeitalter
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91105
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UVK Medien Verlagsges.
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Konstanz
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Abstract
Die Studie analysiert Aufgaben, Anforderungen und Berufsverständnis des Journalismus, der sich auf den Weg nach Multimedia macht. Schwerpunkt der Untersuchung ist daher nicht die vollständige Beschreibung eines Ausschnitts aus der dynamischen Medienentwicklung, sondern die Analyse der Strukturveränderungen im Mediensystem und des Einflusses auf Arbeit, Qualifikation und Funktion eines Berufes, an den hohe demokratietheoretische Erwartungen gestellt werden. Im einzelnen sollen dabei folgenden Aspekte des Wandels herausgearbeitet werden: 1. die neuen Anforderungen an den Journalismus, die sich aus dem verkürzt mit Multimedia bezeichneten Strukturwandel des Mediensystems ergeben. Hierbei geht es um die Veränderung journalistischer Arbeit in 'alten' und 'neuen' Mediensegmenten. 2. die Konsequenzen für die Tätigkeit und die Qualifikationsprofile im Journalismus. Aus dem Wandel der Berufspraxis sollen Kernqualifikationen abgeleitet werden, die den Journalismus definieren, aber auch 'Schnittstellenqualifikationen', d.h. Fähigkeiten und Fertigkeiten im Umgang mit anderen, mehr oder weniger journalismusnahen Berufen. 3. die Folgen des medialen Wandels für das Berufsverständnis und die Orientierungen im Journalismus. In die Studie wurden die Erfahrungen und Bewertungen zahlreicher Journalisten einbezogen - der Chefredakteure von Tages- und Wochenzeitungen, Publikums- und Special-Interest-Zeitschriften, Mitglieder- und Verbandszeitschriften, der Leiter von Redaktionsbüros, der verantwortlichen Online-Redakteure sowie Stellungnahmen von freien Journalisten. (Autorenreferat, IAB-Doku)