Umweltschutzbeauftragte und präventiver Umweltschutz in der Industrie : eine mikropolitische Untersuchung
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101127
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Publisher
Hampp
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München u.a.
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Abstract
"In einer akteursbezogeneen mikropolitischen Analyse betrieblicher Feinstrukturen und Wirkungszusammenhänge wird in Unternehmen der metallverarbeitenden und pharmazeutischen Industrie die Interaktion von Umweltschutzbeauftragten mit Management, Beschäftigten, Betriebsräten und betrieblicher Aussenwelt erforscht. Dabei ist die grundsätzliche Frage, ob und wie das industrielle System das neue Feld der Betriebsökologie integrieren kann. Neben der historischen und rechtlichen Entwicklung des Umweltschutzbeauftragten als einer Institution industrieller Selbstkontrolle untersucht der Autor deshalb auch das Potential einer Betriebsökologie bezogen auf Innovationsaufgaben der Unternehmen (die Instrumente des Öko-Controlling werden dargestellt), Bewusstseinsveränderung und Verhalten von Industriearbeitern sowie programmatische Vorstellungen und Handlungspotentiale von Gewerkschaften. Wichtiges Ergebnis ist, dass Umweltschutzbeauftragte die Motivation für einen präventiven und beteiligungsorientierten Umweltschutz aus ihrer betrieblichen Arbeit und der Interaktion mit den Betriebsakteuren ziehen. Sie nutzen dabei das Umweltschutzpotential der Beschäftigten und die Kooperationsbereitschaft der Betriebsräte. Zur effektiveren Gestaltung eines präventiven Umweltschutzbeauftragten um Controll- , Innovations-, Qualifikations-, Relais- und Kooperations-Funktionen zu erweitern." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Description
Zugl.: Bielefeld, Univ., Diss., 1993 u.d.T. Betrieblicher Umweltschutz im System industrieller Beziehungen