Ausbildungsorientierte Alphabetisierung : Modellversuchsförderschwerpunkt "Neue Wege / Heterogenität"; Abschlussbericht zum Modellversuch ; FKZ: 21BBNJ11
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Nürnberg
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Abstract
"Der demografische Wandel führt insbesondere in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) zu einer rückläufigen Zahl an Jugendlichen, die sich um Ausbildungsplätze bewerben. Gleichzeitig steigt der Bedarf an qualifizierten Fachkräften. Um zukünftig ihren Fachkräftebedarf sichern zu können, sind Unternehmen gefordert, potentielle Arbeitskräfte in den Blick zu nehmen, die bislang nicht berücksichtigt wurden. Hierzu gehören auch Jugendliche mit unzureichenden Sprachkenntnissen - sogenannte funktionale Analphabeten. Aufgrund fehlender schriftsprachlicher Basisqualifikationen bleibt für sie der Zugang zu betrieblicher Ausbildung erschwert. Nach Beendigung ihrer allgemeinbildenden Schulzeit münden sie oft in die Erwerbslosigkeit oder durchlaufen Bildungsangebote am Übergang Schule-Beruf. Ohne entsprechende Förderung gelingt ihnen allerdings auch nach Abschluss eines Bildungsangebots kaum eine Integration in das Ausbildungssystem. Um diese Jugendlichen an Ausbildung heranzuführen, wurden im Modellversuch 'Ausbildungsorientierte Alphabetisierung' praktikable Förderinstrumente und -konzepte weiter entwickelt und erprobt, die es betrieblichem umd außerbetrieblichem Ausbildungspersonal ermöglichen, Schriftsprachdefizite zu erkennen und Jugendliche in ihren schriftsprachlichen Kompetenzen zu fördern. Dabei standen vor allem individuelle integrative Ansätze im Vordergrund, um die Möglichkeiten heterogener Lerngruppen methodisch zu nutzen." (Autorenreferat, BIBB-Doku)