Lernfeldorientierung in der Handelsschule - aber wie? : ein Versuch der Realisierung des doppelten Bildungsauftrages der Handelsschule in spezifischen Lernfeldern. Paul-Julius-Reuter- Berufskolleg, Aachen
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Abstract
Die Arbeit in der Handelsschule hat einerseits den Schülern die beruflichen Grundkenntnisse für einen möglichen späteren kaufmännischen Beruf zu vermitteln, andererseits auch diejenigen Kompetenzen, die dem Anforderungsprofil der Fachoberschulreife entsprechen. Angesichts der konkreten Lebenssituation der heutigen Schüler sind daneben die grundsätzliche Lern- und Leistungsbereitschaft zu entwickeln, "Sekundärtugenden" einzuüben, die Planung der eigenen beruflichen Zukunft zu unterstützen und sicherzustellen, dass durch handlungsorientierte Arbeit in Lernfeldern und Lernsituationen die Schüler am Ende des Bildungsgangs über die entsprechenden Kompetenzen verfügen, sowohl in ihrem zukünftigen beruflichen Alltag als auch im "Leben allgemein" erfolgreich zu agieren. Vor diesem Hintergrund skizziert der Beitrag Konzept und Realisierung eines durch teamorientierte Bildungsgangkooperation entstandenen Modellversuchs am Paul- Julius- Reuter-Berufskolleg in Aachen, der gekennzeichnet ist durch eine Intensivierung der Beratungstätigkeit sowie durch die Entwicklung spezifischer Lernfelder, die eine berufliche Grundbildung gewährleisten, aber auch den Ausstieg aus dem Bildungsgang ohne Abschluss und die Aufnahme eines Ausbildungsverhältnisses ermöglichen. (BIBB2)