Berufsorientierung als kontinuierliche Entwicklungsaufgabe : Eine empirische Studie über den Zusammenhang von Arbeitsbedingungen, Berufsbiographie

bibb.citedinbibbZitation von 2 BIBB-Publikationen
bibb.id171223
bibb.voevzlinkhttps://res.bibb.de/vet-repository_762525
dc.contributor.authorSchreiber, Raphaela [Verfasser]
dc.contributor.authorSöll, Matthias [Verfasser]
dc.date.accessioned2018-12-17T19:25:48Z
dc.date.available2018-12-17T19:25:48Z
dc.date.issued2014
dc.description.abstract"Berufsorientierung ist nicht nur eine zentrale Herausforderung im Jugendalter. Vor dem Hintergrund steigender Flexibilitätsanforderungen sind Berufsbiographien Erwachsener in der modernen Arbeitswelt häufig durch Diskontinuitäten, instabile Laufbahnmuster und restriktive Berufswahlmöglichkeiten gekennzeichnet. Berufliche Orientierung wird so zu einer lebenslangen, berufsbiografischen Entwicklungsaufgabe. Zunächst wird Berufsorientierung im Kontext dieser strukturellen Besonderheiten des Arbeitsmarktes reflektiert. Besondere Anforderungen stellt in diesem Zusammenhang die durch ein hohes Maß an Prekarität geprägte Zeitarbeit). In der vorliegenden Untersuchung wurde vor diesem Hintergrund ein berufliches Identitätskonzept operationalisiert. Dieses auf Basis zentraler Berufswahltheorien (Holland, Super) entwickelte Konstrukt besteht aus einem beruflichen Selbstkonzept, welches in drei Bestandteile (Interessenklarheit, Tätigkeitskontrolle und Selbstüberzeugung) gegliedert ist. Der zusammengefasste Faktor wird als Berufssicherheit bezeichnet. Berufsorientierung ist somit Bestandteil einer beruflichen Identität, die enge Bezüge zu den Konzepten Berufswahlreife und -kompetenz aufweist, aber auf die speziellen Anforderungen von Flexibilisierung und lebenslangem Lernen zugeschnitten ist. Diese Berufssicherheit wurde mit einer Fragebogenerhebung innerhalb der Zeitarbeitsbranche (n=153) untersucht. Die Ergebnisse verdeutlichen, dass zwischen der Diskontinuität der Berufsbiografie sowie der inhaltlichen Beschaffenheit der Arbeitstätigkeit und der Berufssicherheit signifikante Zusammenhänge bestehen. Die Berufssicherheit steht wiederum im Zusammenhang mit beruflicher Handlungsfähigkeit. Zusammenfassend zeigt sich, dass sich Arbeitsbedingungen bzw. Berufsbiografien und Berufsorientierungen wechselseitig bedingen. Aus den Ergebnissen wird abgeleitet, dass berufliche Erst-, Um- und Neuorientierungsprozesse im Rahmen einer beruflichen Erstausbildung initiiert und im Sinne des lebenslangen Lernens kontinuierlich pädagogisch unterstützt werden müssen." (Autorenreferat; BIBB-Doku)
dc.format.extent23 S.
dc.format.illustrationLiteraturverz., graf. Darst.
dc.identifier.urihttps://bibb-dspace.bibb.de/handle/BIBB/762525
dc.language.isode
dc.relation.ispartofBerufs- und Wirtschaftspädagogik - online
dc.relation.ispartofvolume(2014), H. 27
dc.rightsNamensnennung - Nicht kommerziell - Keine Bearbeitungen 4.0 International
dc.rights.urihttps://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/4.0/
dc.subject.classificationP 1.2 Erwachsene
dc.subject.classificationL 5 Beratung & Orientierung
dc.subject.classificationG 2.4.4 Biografiegestaltung
dc.subject.classificationG 1.2.2.3 Beschäftigungsformen
dc.subject.otherErwachsener
dc.subject.otherBerufsorientierung
dc.subject.otherBiografiegestaltung
dc.subject.otherBerufliche Identität
dc.subject.otherBerufswahltheorie
dc.subject.otherZeitarbeit
dc.titleBerufsorientierung als kontinuierliche Entwicklungsaufgabe : Eine empirische Studie über den Zusammenhang von Arbeitsbedingungen, Berufsbiographie
dc.typeElektronische Ressource
dc.typeZeitschriftenaufsatz

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