Die Berufsbiografie verantwortlich gestalten : Religion und Veränderungskompetenz aus religionspädagogischer Perspektive

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"Der Vortrag behandelt unter dem Leitgedanken der Veränderungskompetenz die Frage, inwieweit Berufsschulreligionsunterricht (BRU) zur Gestaltung von Berufsbiografien beitragen kann. Der Begriff Veränderungskompetenz beschreibt die erworbene Fähigkeit des Schülers, mit Veränderungen so umgehen zu können, sich auf eine neue innere, äußere, soziale Situation so einlassen zu kann, dass er/sie der neuen Situation gerecht wird, eine da mit vielleicht einher gehende Krise meistert und gleichzeitig die eigene Identität im Prozess nicht beschädigt, sondern sich jeweils neu zu konstituieren vermag. Bezug nehmend auf das christliche Menschenbild (als theoretisches Konstrukt) wird die Subjektorientierung als religionspädagogische Grundposition bestimmt und entfaltet. Schließlich werden unter dem Begriff "Managing Diversity" Antworten auf die Herausforderungen des komplexen Schulalltags versucht, die darin bestehen, angemessen auf unterschiedlichste Situationen zu reagieren und der Individualität der Schülerinnen und Schüler gerecht zu werden. Religionslehrer haben die Kompetenz für kollegiales Coaching insbesondere in interkulturell und interreligiös begründeten Konfliktsituationen. Diese ist die Grundlage für eine "Diversity-Kompetenz" und eine Neudefinition der Rolle als BRU-Lehrkräfte." (Autorenreferat; BIBB-Doku)

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