Betriebsnahe Rehabilitation als "neue Leistung zur Förderung der Teilhabe behinderter Jugendlicher am Arbeitsleben
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130624
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Abstract
"Die Aufnahme einer betrieblichen Ausbildung ist für behinderte junge Menschen in doppelter Weise erschwert. Einmal gestaltet sich der Übergang von der Schule in eine Ausbildung schwieriger als für nichtbehinderte Jugendliche, zum anderen verschließen ihnen die wirtschaftliche Situation im Land und die noch immer vorherrschenden Vorurteile den Zugang auf betriebliche Ausbildungsplätze. Der beschriebene Weg baut mit Hilfe der Berufsbildungswerke eine Brücke zwischen den Fähigkeiten behinderter junger Menschen und den Anforderungen der Betriebe und hilft bereits heute - wenn auch noch in bescheidenem Umfang - den zukünftigen Fachkräftebedarf der Wirtschaft zu sichern. Aufgrund einer breit gefächerten Berufspalette ist dieser Weg eine wichtige Ergänzung zu den bisher bestehenden Angeboten im Rahmen des Lernortkonzepts der Bundesagentur für Arbeit." Der Beitrag sizziert die Grundzüge des neuen Modells der "Verzahnung", das nach dem Stufenmodell erfolgt, bei dem die praktische Ausbildung in ihrem ersten Teil im Berufsbildungswerk und danach beim Betrieb angesiedelt ist. (Autorenreferat, BIBB-Doku)