Zwischen Studienerwartungen und Studienwirklichkeit : Ursachen des Studienabbruchs, beruflicher Verbleib der Studienabbrecherinnen und Studienabbrecher und Entwicklung der Studienabbruchquote an deutschen Hochschulen
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180936
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Deutsches Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung
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Hannover
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Abstract
In der bislang breitesten Untersuchung des Deutschen Zentrums für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (DZHW) zu dem Thema Studienabbrechern und deren Verbleib wurde die Studienabbruchquote auf Basis des Absolventenjahrgangs 2014 berechnet. Um das Phänomen umfassend zu durchleuchten, wurden ca. 6000 Exmatrikulierte, Fakultätsleitungen ausgewählter Fachbereiche und Beratungseinrichtungen befragt. Das Forschungsprojekt im Auftrag des Bundesministeriums begann Anfang 2014 und endete Mitte 2016. Einbezogen wurden 32 Universitäten und 28 Fachhochschulen. Knapp die Hälfte aller Studienabbrecher verlassen in den ersten beiden Semestern die Hochschule, weitere 29 Prozent im dritten oder vierten Semester. Die überwiegende Mehrheit der Studienabbrecher finde nach dem Verlassen der Hochschule schnell eine Bildungs- oder Berufsalternative, heißt es in dem Report. Ein halbes Jahr nach dem Abschied von der Uni hätten 43 Prozent eine Berufsausbildung aufgenommen, 31 Prozent seien erwerbstätig. (Textauszug ; BIBB-Doku)