Förderung kognitiver und nichtkognitiver Bildungsziele durch problemorientiertes Lernen : Befunde aus dem schweizerischen Projekt APU

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Durch problemorientierte Lernumgebungskonzepte lassen sich kognitive und nichtkognitive Bildungsziele fördern. Die empirische Befundlage zur Wirksamkeit problemorientierter Lernumgebungen stellt sich indes als ambivalent dar. Für das im Tertiärbereich implementierte Problem-Based-Leraing (PBL) sind Effekte gut belegt. Positive Effekte zeigen sich im Hinblick auf die Wissensanwendung und im motivationalen Bereich, während für die Verfügbarkeit von Basiswissen uneinheitliche, in der Tendenz negative Wirkungen zu beobachten sind. Im beruflichen Bereich konnten Studien zum selbstorganisierten Lernen sowohl positive Effekte auf die Problemlösefähigkeit als auch auf die Entwicklung der Interessensbildung und der Emotionen der Schüler zeigen. Weiterhin ließen sich positive Effekte auf Lernstrategien und selbstreguliertes Lernen feststellen. Ebenfalls auf eine Förderung multipler Bildungsziele und auf die Vermeidung der Entstehung "trägen" Wissens ausgerichtet ist das Modell des anwendungs- und problemorientierten Unterrichts (APU). Im Beitrag werden die wesentlichen Merkmale dieses Unterrichtskonzepts, seine Implementation sowie im empirischen Teil die wissenschaftliche Überprüfung beschrieben. (BIBB-Doku)

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