Berufs- und Erwachsenenbildung zwischen Markt und Subjektbildung
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14533
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Volume Title
Publisher
Schneider-Verl. Hohengehren
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Baltmannsweiler
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Abstract
"Markt" und "Subjektbildung" werden in pädagogischen Diskursen immer wieder als pädagogische Gegensätze gesehen. Die Autoren des Bandes fragen nach den "subjektivitätsorientierten" Kompetenzen "arbeitsorientierter" Bildungskonzeptionen. Es wird untersucht und verdeutlicht, dass von den Veränderungen in der Arbeitswelt durchaus gehaltvolle Impulse für "subjektbildende" Erfahrungs- und Lernprozesse ausgehen können. Die Beiträge reflektieren das Thema unter der jeweils spezifischen Sichtweise der einzelnen Autoren: MARKERT untersucht die Veränderungen vor allem in der Arbeitswelt seit den sechziger Jahren in ihrem Verhältnis zur Lebenswelt und den Einflüssen auf die Bedingungen von Subjektbildung. ARNOLD/ STEINBACH gehen auf eine aktuelle Diskussion zur Relevanz der Begriffe "Qualifikation" und "Kompetenz" für die berufliche Weiterbildung ein. LISOP beschäftigt sich mit der Frage, ob moderne Produktionskonzepte Bildung ermöglichen. Es geht dabei um mögliche Ursachen für die Spaltung von Bildung und Qualifikation sowie für die grundsätzliche Bejahung oder Verneinung von Subjektbildung und Pädagogik. MEUELER macht den Wandel von "Erwachsenenbildung" zur "Ware" zum Thema. PETERS geht auf praktische Erfahrungen bei der Qualifizierung und Beteiligung zwischen "Subjekt- und Organisationsorientierung" in Modellversuchen und betrieblichen Projekten ein. WEISSKER beschäftigt sich mit den Anfängen der Berufsbildungsreform am Beispiel einer in den 80er Jahren durchgeführten Modellversuchsreihe zur Entwicklung von Schlüsselqualifikationen mit einer Reihe von innovativen Betrieben. ZIMMER stellt den Entwurf einer "aufgabenorientierten Didaktik" dar, die sich an Berufsaufgaben als Beitrag zur wirtschaftlichen Entwicklung sowie gesellschaftlichen und individuellen Lebensgestaltung orientiert. (BIBB2)