Bildungspolitik in alternden Gesellschaften : ein ökonomische Analyse

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Shaker

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Aachen

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Abstract

Der Fakt, dass die Alterung der Bevölkerung alle Bereiche des öffentlichen und privaten Lebens beeinflusst, hat in der wirtschaftswissenschaftlichen Literatur bereits breite Berücksichtigung gefunden. Die bildungspolitischen Implikationen des demographischen Wandels sind indes weitgehend unerforscht geblieben. Ziel der vorliegenden Arbeit ist zu untersuchen, wie der demographische Wandel die Rolle des Staates im Bildungssektor beeinflusst, welchen Einfluss die gesellschaftliche Altersstruktur auf Umfang und Gestalt des Bildungssystems hat. Im Mittelpunkt stehen die Veränderungen des staatlichen Bildungsetats: die Verbindungen zwischen der gesellschaftlichen Altersstruktur und dem wohlfahrtstheoretisch fundierten Bedarf an öffentlicher Bildung, intergenerationelle Verteilungsaspekte (die Verteilung der Arbeitseinkommen innerhalb und die Machtverteilung zwischen den Generationen) und der Zusammenhang von Bildungspolitik und Rentenpolitik, zwischen öffentlichen Bildungsausgaben und Rentensicherung. Der Verfasser stellt zusammenfassend fest, dass der demographische Wandel zu weniger Chancengleichheit und einer Verschärfung der ökonomischen Ungleichheit innerhalb der Generationen führt, sich aber auch auf die politische Rationalität öffentlicher Bildung auswirkt. Die Altersstrukturverschiebung müsse als ein wichtiger Bestimmungsfaktor der Weiterentwicklung des Bildungssystems angesehen werden, der in der Diskussion um Bildungsreformen eine wichtigere Rolle als bisher spielen sollte. (BIBB2)

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Zugl.: Mannheim, Univ., Diss., 2000 ;Mannheim: 2000

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