Handelslehrerbildung als Quadratur des Zirkels : über das Problem der konzeptionellen Umsetzung divergierender Ansprüche innerhalb restriktiver Rahmenbedingungen
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Abstract
Der Beitrag thematisiert, dass einerseits an den Diplomstudiengang Wirtschaftspädagogik vielfältige und nicht immer miteinander übereinstimmende Erwartungen gerichtet und andererseits für ihn nicht adäquate Vorgaben zu seiner Gestaltung formuliert sowie unzureichende Ressourcen bereitgestellt werden. Nicht angetastet werden dürfen die Grundsätze der Handelslehrerbildung: die frühzeitige Vermittlung der Perspektive des künftigen Berufes und die Einbeziehung in den Zusammenhang fachwissenschaftlicher und erziehungswissenschaftlicher bzw. wirtschaftspädagogischer Studien. Den Vorschlägen, die Handelslehrerbildung unter Absenkung ihres wissenschaftlichen Niveaus an Fachhhochschulen zu verlagern oder sie unter Verzicht auf die Doppelqualifizierung für Schule und Betrieb den Lehramtsstudiengängen zuzuschlagen, wird eine Absage erteilt. (BIBB2)