The effects of public sector sponsored training on unemployment duration in West Germany : a discrete hazard rate model based on a matched sample
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Abstract
Die Studie befasst sich mit dem Einfluss öffentlich geförderter Massnahmen der beruflichen Weiterbildung auf die individuelle Arbeitslosigkeitsdauer in Westdeutschland für den Zeitraum von 1985 bis 1993. Datengrundlage ist das Sozio- ökonomische Panel (West). Das bei Verwendung nicht-experimenteller Daten auftretende Problem verzerrter Schätzungen aufgrund einer selektiven Teilnahme an Massnahmen der beruflichen Weiterbildung wird mit Hilfe von Matching-Methoden gelöst. Eine zentrale Match- Variable ist die individuelle Neigung zur Teilnahme an beruflicher Weiterbildung, die mit Hilfe eines Panel-Probit-Modells geschätzt wird. Auf der Grundlage des resultierenden Datensatzes, bestehend aus Weiterbildungsteilnehmern und einer adäquaten Kontrollgruppe, wird ein diskretes Hazardraten Modell verwendet, um die Wirkungen öffentlich geförderter Massnahmen der Weiterbildung auf die individuelle Arbeitslosigkeitsdauer beurteilen zu können. Die Ergebnisse zeigen, dass nur von Massnahmen mit einer kurzen Frist, d.h. mit einer Dauer bis zu sechs Monaten, signifikante positive Effekte auf die anschliessenden Wiederbeschäftigungschancen zu erwarten sind. Langfristige Massnahmen erwiesen sich hingegen als signifikant weniger effektiv und führten zu keiner signifikanten Verkürzung einer sich anschliessenden Arbeitslosigkeitsepisode." (Autorenreferat, IAB-Doku)