Hochschulabsolventen im Transformationsprozess der DDR

bibb.id98544
dc.contributor.authorSackmann, Reinhold [Verfasser]
dc.contributor.authorWeymann, Ansgar [Verfasser]
dc.contributor.authorWingens, Matthias [Verfasser]
dc.date.accessioned2018-12-17T12:04:14Z
dc.date.available2018-12-17T12:04:14Z
dc.date.issued1995
dc.description.abstractIm Lebenslauf gibt es entscheidende Statuspassagen, die den folgenden Verlauf weitgehend determinieren (z.B. Übergang vom Bildungs- in das Beschäftigungssystem), wobei kohortenspezifische Faktoren eine erhebliche Rolle spielen. Ziel der dargestellten Studie war es, zu untersuchen, ob dieses Ergebnis eines kohortendifferenzierenden entry-job-Effekts auch auf Zeiten sehr schnellen makrosoziologischen Wandels, wie er durch den Zusammenhang des DDR-Systems gegeben ist, anzuwenden sind. Dazu wurden die Berufsverläufe von zwei Akademiker-Kohorten verglichen, deren Berufseintritt unter stark differierenden Arbeitsmarktlagen erfolgt. Der Berufseintritt der Hochschulabsolventenkohorte 1985 fand unter den Bedingungen des alten DDR-Regimes statt, d.h. als völlig risikolose Statuspassage. Der Berufseintritt der Absolventenkohorte 1990 fiel dagegen in die Zeit der "Wende", deren Turbulenzen einen besonders risikoreichen Berufseintritt wahrscheinlich machten. Der Berufseintritt der Absolventen 1985 verlief unproblematisch und risikolos; alle Absolventen erhielten nach dem Studium eine Arbeitsstelle. Was passierte nun 1990 nach der Wirtschafts- und Währungsunion, als es zu erheblichen Veränderungen der Rahmenbedingungen kam? Grundsätzlich gehörten Akademiker zu den Arbeitmarktgruppen mit geringeren Schwierigkeiten auf dem Arbeitsmarkt. Die Varianz war allerdings gross, da die Berufsstruktur der DDR nicht kompatibel mit der westdeutschen Struktur war. Zwar war das Risiko, arbeitslos zu werden,beim Berufseinstieg der Kohorte 1990 grösser, im Zeitverlauf nahm allerdings die Zahl der Arbeitslosen der Kohorte 1985 zu, während die der Kohorte 1990 abnahm. In vielen Fällen war es so, dass die jungen Berufseinsteiger der Kohorte 1990 schneller freiwillig berufliche Umorientierungen vornahmen und damit sich bietende Arbeitsmarktchancen nutzten, während die Absolventen der Kohorte 1985 langsamer auf die neue Situation reagierten und erst später, z.T. erst bei eingetretener Arbeitslosigkeit, aktiv wurden. (IAB2)
dc.format.extentS. 1-5
dc.identifier.urihttps://bibb-dspace.bibb.de/handle/BIBB/712801
dc.language.isode
dc.relation.ispartofSFB Report
dc.relation.ispartofvolume(1995), H. 4
dc.subject.classificationP 2.1.5 Fachhochschul- und Hochschulreife
dc.subject.classificationG 1.3.2.2.3 Zweite Schwelle, in Arbeit
dc.subject.classificationG 2.1.1 Ökonomie / Märkte
dc.subject.classificationI 2.1 Deutschland
dc.subject.classificationI 2.1.1 Neue Bundesländer
dc.subject.otherHochschule
dc.subject.otherAbsolvent
dc.subject.otherBerufseinmündung
dc.subject.otherArbeitsmarktchance
dc.subject.otherArbeitslosigkeit
dc.subject.otherWiedervereinigung
dc.subject.otherAuswirkung
dc.subject.otherDDR
dc.subject.otherOstdeutschland
dc.subject.other1985-1992
dc.titleHochschulabsolventen im Transformationsprozess der DDR
dc.typeText
dc.typeZeitschriftenaufsatz

Files

Collections