Über die Bedeutung der Schulleitung bei der Gestaltung von Schulinnovationsprozessen
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Den Schulleitungspersonen kommt bei der Schulentwicklung eine bedeutende Rolle zu. Der Beitrag definiert zunächst, was unter Schulinnovationen zu verstehen ist. Das "Concerns Based Adoptin Model" von HALL & HORD (2001) dient als Strukturhilfe, um die Zusammenhänge bei Veränderungsprozessen besser zu verdeutlichen. Unabhängig ob Innovationen von aussen oder innen kommen, entscheidend ist, wie diese von den Behörden initiiert und unterstützt werden, von der Schulleitung gelenkt und den Lehrpersonen aufgenommen werden. Anhand dieses Modells werden die Aktivitäten und die Verhaltensmuster der Schulleitungspersonen im Rahmen von Innovationsprozessen analysiert. Aus den bisherigen Untersuchungen zeigt sich, dass die Art des Innovationsförderungsstils , der sogenannte "Change Facilitator Style" der Schulleitungsperson den Erfolg der Lehrpersonen bei der Umsetzung von Neuerungen im Klassenzimmer massgeblich beeinflusst. Es lassen sich drei verschiedene Führungsstile abgrenzen: der Responder, der Manager und der Initiator mit jeweils unterschiedlichen Profilen. Schulleitungspersonen mit dem Initiator- Profil haben offensichtlich mehr Erfolg bei der Einführung und Umsetzung von Neuerungen. (BIBB2)
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