Generationswechsel im west- und ostdeutschen Handwerk

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Duderstadt

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Dem deutschen Handwerk steht in den nächsten Jahren ein tiefgreifender Generationswechsel bevor. Dieser hat Konsequenzen für die kontinuierliche Erneuerung der Wirtschaftsstruktur, weil das Hauptproblem darin besteht, für alle übergabefähigen Betriebe einen Nachfolger zu finden. Befürchtet wird ein Verlust an Unternehmen und damit an Arbeitsplätzen. Ziel des Beitrages ist es, den Generationswechsel im Handwerk systematisch zu untersuchen und auf dieser Grundlage eine möglichst genaue Prognose für die nächsten zehn Jahre abzugeben. Die Analyse stützt sich im wesentlichen auf eine Untersuchung über den Generationswechsel im niedersächsischen Handwerk. Der Betriebsbestand, Zu- und Abgänge in den Handwerksbetrieben, die Zusammensetzung der Existenzgründungen und die Selbständigkeit der Jungmeister im Handwerk werden analysiert und eine Prognose bezüglich der Meisterprüfungen und der Existenzgründungen vorgenommen und auf dieser Grundlage ein voraussichtliches Nachfolgedefizit berechnet. Abschließend werden Ansatzpunkte für Handlungsempfehlungen formuliert. (BIBB2)

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