DGB zum Berufsbildungsbericht 1993 : mit Berufsbildung gegen Ausländerhass und Rechtsextremismus - soziale Einheit in Deutschland verwirklichen - Recht auf Bildung in Europa durchsetzen

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Dieser Beitrag ist ein Kommentar des DGB zum Berufsbildungsbericht 1993. Er enthält folgende Anmerkungen und Kritikpunkte: 1. Die betrieblichen Ausbildungskapazitäten in den neuen Bundesländern sind noch unzureichend; 2. Erforderlich ist ein zügiger Ausbau überbetrieblicher Berufsbildungsstätten; 3. Die Qualitäts- und Strukturdefizite des dualen Systems sollten abgebaut werden; 4. Das Studium ohne Abitur sollte ermöglicht werden; 5. Die Benachteiligtenförderung sollte verbessert werden; 6. Die Berufsschule sollte nicht weiter vernachlässigt werden; 7. Eine Reform der beruflichen Prüfungen ist erforderlich; 8. Die rechtlichen Rahmenbedingungen beruflicher Bildung sind durch ein Weiterbildungsgesetz zu klären; 9. Fördervoraussetzungen im AFG sind u.a. zu formulieren: für eine verstärkte Frauenförderung, die Weiterentwicklung der Instrumente der Arbeitsförderung, der Vernetzung von Arbeitsmarkt-, Struktur- und Wirtschaftspolitik und der EG-Förderpolitik, der Verstärkung der Kompetenzen der Selbstverwaltung, der Schaffung eines Arbeitsmarkt- Experimentierbudgets sowie dem Einsatz des AFG zur Sanierung der Umwelt; 10. Die Fortbildungsberufe sind zu stärken; 11. Aus- und Weiterbildung sollten auch der Persönlichkeitsbildung dienen; 12. In Europa ist das Recht auf Bildung durchzusetzen. (IAB)

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