Wolfsburger Kooperationsmodell für den Ausbildungsberuf Industriekaufmann(-frau) unter besonderer Berücksichtigung neuer Technologien. Modellversuch WOKI. Gemeinsamer Endbericht

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109736
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Bundesinstitut für Berufsbildung

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Berlin; Bonn

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Abstract

Der Modellversuch WOKI geht nach fünfjähriger Laufzeit zu Ende: Er hatte ein erfreulich weites Echo gefunden. Konzeption und Ergebnisse sind auf internationalen Symposien, in der Bundesrepublik, der ehemaligen DDR und vielen anderen Ländern vorgestellt und diskutiert worden. Vielleicht ist das Interesse am Kooperationsmodell WOKI so gross, weil zentrale Probleme einer zukunftsorientierten Ausbildung im dualen System angesprochen, übergreifende inhaltliche Lösungen konzipiert und zu einem Teil auch methodisch umgesetzt worden sind. Es wurden besonders behandelt: Integration der neuen Informationstechnologien in die Ausbildung von Industriekaufleuten als Problem, Lösungsansätze des Modellversuchs, integrativ und anwendungsorientiert abgehandelt, und der Transfer der Konzepte sowie Perspektiven für die Weiterentwicklung der Berufsausbildung. "Nach einer kurzen Gesamtsicht über den Modellversuch, seine Ziele, seine Ergebnisse und seine wissenschaftliche Begleitung wird die Integration der neuen Informationstechnologien in die Ausbildung von Industriekaufleuten als Problem dargestellt: Aus den Erwartungen an die für die Fabrik der Zukunft nötigen Qualifikationen für kaufmännische Mitarbeiter werden curriculare Konsequenzen gezogen. WOKI hat 'Lernarrangements' konzipiert, entwickelt und erprobt, die in vielfältiger Weise Lernprozesse von Auszubildenden in Richtung auf berufliche Handlungskompetenz fördern, zu der auch die informationstechnische Kompetenz gehört, integriert in fachliche und fachübergreifende Qualifikationen. Wie dies konkret umgesetzt werden kann, zeigen die Lösungsansätze im Hauptteil des Endberichts. Hier werden seitens des schulischen Modellversuchs Realisierungen vorgestellt: die Strukturierung der Ausbildung in Phasen, die curriculare Integration der bislang in Fächern voneinander getrennten Lerninhalte, die fachliche Zentrierung auf ein Modellunternehmen, auf das sich komplexe Fallstudien als schulische Lernarrangements beziehen. Für den betrieblichen Modellversuch werden mehrere exemplarische Lernarrangements vorgestellt, die sich im Laufe des Modellversuchs auch als für kleinere Unternehmen übertragbar erwiesen haben: Es sind dies vor allem 'Lernhandeln in Orientierungssituationen' (Erkundungsprojekte) sowie unternehmensübergreifende und bereichsspezifische Planspiele. In den letzten Kapiteln geht es um die Möglichkeit der Übertragung von Konzepten und Produkten des Modellversuchs auf andere Standorte und um Perspektiven für die Weiterentwicklung der Ausbildung in Schule und Betrieb, curriculare Konsequezen für eine Neustrukturierung des Berufsschulunterrichts und die Integration des Lernens in den Fachabteilungen." (Autorenreferat)

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