Die Beziehung zwischen Handwerk und Industrie als dynamisierender Faktor in der Entstehung des Berufsbildungssystems : Wechselwirkungen von betrieblicher und außerbetrieblicher Strukturbildung am Beispiel des Hüttenarbeiters

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Abstract

"Die Beziehung zwischen Handwerk und Industrie im 19. Jahrhundert gehört zu den inzwischen gut erforschten Themen der Wirtschafts- und Sozialgeschichte. Daher wird sie im folgenden nicht als solche, sondern unter einer spezifischen Fragestellung behandelt: der Frage nach ihrer Bedeutung für die Verberuflichung industrieller Arbeit und für die mit diesem Prozeß identische Entstehung eines die Ausbildung der Jugendlichen universal umfassenden Berufsbildungssystems. Der spezifische Charakter der Themenstellung wie auch der Ergebnisse, die aus ihr resultieren, soll gerade an der Wahl eines Berufs deutlich werden, der keinerlei Handwerkstradition hat: dem des Hüttenarbeiters als Objekt eines Entwicklungsprozesses, in dem die Handwerks-Industriebeziehung sich abstrahiert, symbolische Bedeutung erlangt und damit auf Produktions- und Arbeitsphären übertragbar wird, für die sie im 19. Jahrhundert noch keinerlei Relevanz besaß." (Autorenreferat, BIBB-Doku)

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