Autonomie für wirtschaftsberufliche Schulen?
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Abstract
Der Verfasser fasst den derzeitigen Stand der Diskussion über den Grad und den Umfang des Gestaltungsfreiraums an wirtschaftsberuflichen Schulen unter Einbeziehung bereits vorhandener Erfahrungen dazu in Bremen und Hessen zusammen. Die Forderung nach mehr Freiräumen und Mitwirkungsmöglichkeiten für die Schule vollzieht sich auf einem politischen Hintergrund, der durch sinkendes Ansehen und schwindenden Einfluss der Lehrerschaft einerseits und durch zwischenparteiliche Meinungsverschiedenheiten über die Rolle des Staates in schulischen Angelegenheiten andererseits geprägt ist. Zwar wird in diesem Zusammenhang der Verzicht auf eine "unnötig stark zentralistisch veraltete" kaufmännische Schule in Gestalt eines Dienstleistungsbetriebes gefordert, weil bestimmte Aufgaben von den Schulen effizienter wahrgenommen werden können, doch dürfe dabei die Funktionsfähigkeit der staatlichen Schule nicht gefährdet und ihr Verfassungsauftrag nicht in Frage gestellt werden. (BIBB)