Auswirkungen der COVID-19-Krise auf Jugendliche am Arbeitsmarkt in der EU-27
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779934
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Metropolis-Verlag
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Marburg
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Abstract
"Mit einer deskriptiven Datenanalyse des Zeitraums zwischen dem ersten Quartal 2020 und dem ersten Quartal 2021 werden die EU-27-Länder je nach Betroffenheit von wirtschaftlicher Rezession in drei unterschiedliche Gruppen eingeteilt. Gezeigt wurde, dass die Gruppe der Länder, die den stärksten BIP-Einbruch verzeichneten, gleichzeitig sehr schwierige institutionelle Rahmenbedingungen vorfand. In der zweiten Gruppe, die mittelstark betroffen war, konnten Länder mit dualem Ausbildungssystem die Vulnerabilität der Jugendlichen eindämmen, und die dritte Gruppe mit mäßigem bis keinem Einbruch des BIB zeigt ein recht diverses Bild. Auf supranationaler ebene konnte festgestellt werden, dass Jugendliche im Alter von 15-19 Jahren eher von Arbeitslosigkeit betroffen sind als junge Erwachsene. Darunter waren es vorwiegend junge Frauen sowie Migrantinnen und Migranten, die von der Krise in die Arbeitslosigkeit gedrängt wurden." (Autorenreferat, BIBB-Doku)