Berufliche und betriebliche Weiterbildung
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Abstract
"In den vergangenen Jahren ist es erneut zu einer breiten Kritik des Berufsbegriffs gekommen. Vorgetragen wird diese Kritik hauptsächlich aus vier unterscheidbaren Perspektiven: aus der Perspektive der Kompetenzvermittlung, der Arbeitsorganisation, der übernationalen Regulationsprozesse und der Bürokratisierung des Bildungssystems. Unter allen vier Gesichtspunkten wird der Beruf als Hindernis für die Freisetzung von Steigerungsmöglichkeiten beschrieben. Andererseits übernimmt der Beruf traditionellerweise Aufgaben der Institutionalisierung von Arbeitsbeziehungen auf überbetrieblicher Ebene, durch die direkt und indirekt auch die Stellung von Betrieben im gesamten Raum des gesellschaftlichen Handelns und der kommunikativen Herstellung arbeitsbezogener Normalität mit definiert wird. Deshalb wirft die Kritik am Berufskonzept die Frage auf, durch welche anderen Regelungsformen jene Aufgaben (im Sinn funktionaler Äquivalenz) ersetzbar sind." (Autorenreferat)