Gibt es Anlass, die steigende Zahl der vorzeitig gelösten Ausbildungsverträge mit wachsender Sorge zu betrachten?
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110360
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Abstract
Anhand der Daten einer repräsentativen Längsschnittbefragung von Auszubildenden in Berufsschulen wird der Ausbildungswechsel untersucht. Es wird gezeigt, dass seit 1987 der Anteil der Ausbildungswechsler ständig gestiegen ist und dass das Handwerk stärker betroffen ist als die Industrie. Schwierigkeiten mit Ausbildern sind der häufigste Grund für Vertragslösungen. Zur Vorbeugung von Vertragslösungen sind vor allem die Ausbildungsbetriebe selbst gefordert, aber auch die Jugendlichen sollten sich gründlicher mit dem künftigen Beruf befassen. (IAB)