Qualifizierende Organisation, Koordinierung und Anreize

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Der Beitrag befasst sich mit der zentralen Frage der Leistungsfähigkeit qualifizierender Formen der Arbeitsorganisation anhand zweier klassischer Ansätze. Diese werden von den Autoren widerlegt und stattdessen zwei neue Denkansätze vorgeschlagen. Die Autoren lehnen den Grundgedanken ab, dass eigenverantwortliches Arbeiten eine notwendige Voraussetzung für eine leistungsfähigere Koordinierung im Rahmen einer komplexen Arbeitsorganisation ist. Die alten Vorschriften werden durch neuartige Vorgaben ersetzt. Zudem lehnen sie den Grundgedanken ab, dass eigenverantwortliches Arbeiten Voraussetzung dafür ist, dass eine Arbeitsorganisation Ausbildungsprozesse ermöglicht. Es gibt effiziente Ausbildungsprozesse, die streng vorgegeben sind. Demgegenüber wird von den Autoren die Auffassung vertreten, dass eigenverantwortliches Arbeiten eine entscheidende Funktion bei der Schaffung interner Anreize hat und es daher erforderlich ist, selbständiges Arbeiten zu fördern, wenn man Ausbildung als internen Anreiz einsetzen will. Schliesslich bleibt zu klären, in welchem Mass diese Debatte eine "spezifisch französische" Diskussion darstellt, und festzustellen, in welcher Form sie in anderen Mitgliedstaaten der Europäischen Union geführt werden kann. (BIBB2)

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