Integration von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund : Herausforderungen für das deutsche Bildungssystem
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183232
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IW Medien
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Köln
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Zitation des Datenreports
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Abstract
"Schüler mit Migrationshintergrund schneiden im deutschen Bildungssystem durchschnittlich schlechter ab als ihre Mitschüler ohne ausländische Wurzeln. Bereits im Vorschulalter zeigen sich Rückstande bei der Kompetenzentwicklung, die sich in der weiteren Bildungslaufbahn noch verstärken. IW-Berechnungen auf Basis des Mikrozensus zeigen, dass 40 Prozent der 13- bis 15-Jährigen ohne Migrationshintergrund im Jahr 2016 ein Gymnasium besucht haben. Von den Kindern dieser Altersgruppe, die bis zum Alter von zwölf Jahren nach Deutschland zugewandert sind, waren es nur knapp 24 Prozent. Diese Kinder besuchen auch eher eine Hauptschule und verlassen die Schule häufiger ohne Abschluss. Deshalb sinken später auch ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt: Personen mit Migrationshintergrund sind im Durchschnitt häufiger arbeitslos und haben ein niedrigeres Einkommen. Dabei ist nicht der Migrationshintergrund an sich nachteilig - das größte Problem ist, dass sie Rückstände bei den Sprachkenntnissen und den Bildungsabschlüssen haben." Die vorliegende IW-Studie schlägt vor, Schulen mit einem hohen Anteil förderungsbedürftiger Kinder finanziell und personell besser auszustatten."( Textauszug; BIBB-Doku)