Zur Gleichwertigkeit von allgemeiner und beruflicher Bildung : Positionen aus der Sicht der Wissenschaft
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Abstract
In einem Grundsatzreferat während der Beratungen der Kultusministerkonferenz über die Reform der Oberstufe leitete der Autor, Berufspädagoge, "das Ziel der Gleichwertigkeit aus den spezifischen Merkmalen des Lern- und Arbeitsprozesses ab und knüpfte an das Ziel an, dass "Müdigkeit" für alle Jugendlichen einlösbar sein müsse. Aus Defiziten, die er in der beruflichen Bildung ebenso sieht wie in den Gymnasien, leitet er ab, dass gesellschaftliche berufliche Tätigkeiten zum Bezugspunkt für alle Bildungsgänge werden müssen." (IAB2) Die KMK hatte zu ihren Beratungen über die Reform der Oberstufe unter anderen den Berufspädagogen Adolf Kell eingeladen. In dem hier dokumentierten Grundsatzreferat leitete er das Ziel der Gleichwertigkeit aus den spezifischen Merkmalen des Lern- und Arbeitsprozesses ab und knüpfte an das Ziel an, dass "Mündigkeit" für alle Jugendlichen einlösbar sein müsse. Aus Defiziten, die er in der beruflichen Bildung ebenso sieht wie in den Gymnasien, leitet er ab, dass gesellschaftliche berufliche Tätigkeiten zum Bezugspunkt für alle Bildungsgänge werden müssen. In dem Grundsatzreferat wird das Ziel der Gleichwertigkeit aus den spezifischen Merkmalen des Lern- und Arbeitsprozesses abgeleitet. Zu klären ist, ob und inwieweit individuelle Entwicklungsprozesse - Sozialisations-, Lern- oder Arbeitsprozesse - als Bildungsprozesse verlaufen. Es wird an das Ziel angeknüpft, dass Mündigkeit (Bildung) für alle Jugendlichen einlösbar sein müsse. Aus Defiziten, die der Verfasser in der beruflichen Bildung ebenso sieht wie in den Gymnasien, leitet er ab, dass gesellschaftliche berufliche Tätigkeiten zum Bezugspunkt für alle Bildungsgänge werden müssen. (BIBB2)