Zahl der Kinder aus bildungsfernen Milieus steigt
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Abstract
„In Deutschland wachsen immer mehr Kinder und Jugendliche in bildungsfernen Familien auf. Das hat nicht nur Auswirkungen auf ihre schulischen Leistungen, sondern verschlechtert auch langfristig die beruflichen Perspektiven. Demnach steuert die demografische Entwicklung in Deutschland seit Jahren auf eine überalterte Gesellschaft zu, in der die Jungen gegenüber den Alten in der Unterzahl sind. So stehen den rund 13,2 Millionen 55- bis 64-Jährigen, die in den kommenden zehn Jahren aus dem Erwerbsleben ausscheiden, nur etwa 8,5 Millionen 15- bis 24-Jährige gegenüber, die diese Lücke am Arbeitsmarkt füllen müssen. Das allein ist schon schwierig genug, denn wie soll es aufgehen, wenn auf 100 Ältere rein rechnerisch nur knapp 65 Jüngere kommen? Doch richtig knifflig wird es, wenn man bedenkt, dass es eine immer größere Zahl von Kindern und Jugendlichen gibt, die während des Schulbesuchs nicht die nötigen Kompetenzen für eine erfolgreiche Berufslaufbahn erwerben.“ (Textauszug; BIBB-Doku)