Spillovers in vocational training : an analysis of incentive schemes and reimbursement clauses
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152550
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München
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Abstract
"Die duale Ausbildung durch Betriebe und Berufsschulen in Deutschland gilt weltweit als vorbildhaft für die berufliche Bildung. Angesichts des Mangels an betrieblichen Ausbildungsplätzen werden nun jedoch staatliche Maßnahmen gefordert. So wird gegenwärtig erneut die Einführung einer Ausbildungsumlage vorgeschlagen, die nicht-ausbildende Betriebe mit einer Abgabe belegen und ausbildende Unternehmen zusätzlich fördern soll. Unter Ökonomen ist dieses Vorhaben umstritten. Einige befürworten diese Politik, um dem systematischen Abwerben von ausgebildeten Arbeitskräften durch nicht-ausbildende Betriebe (engl. poaching) entgegenzuwirken. Dagegen lehnen andere dieses Instrument ab und verneinen die Möglichkeit, aus fremder Ausbildung Vorteile erzielen zu können. Wiederum andere empfehlen, betriebliche Ausbildung zu deregulieren und hier insbesondere das gesetzliche Verbot von Rückzahlungsklauseln für die Kosten der Erstausbildung aufzuheben. Erstaunlicherweise fehlt bisher eine eingehende und formale Untersuchung, die diese alternativen Instrumente analysiert und vergleicht. Dieser Beitrag versucht diese Lücke zu schließen. Er untersucht, ob sich durch systematisches Abwerben positive Ausbildungsexternalitäten erzielen lassen, und - wenn dem so ist - ob alternative Politikinstrumente hier zu einer Wohlfahrtssteigerung beitragen können." (Autorenreferat, BIBB-Doku)