Skills and the limits of Neo-Liberalism : the enterprise of the future as a place of learning
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Berlin
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Abstract
Thema des Papiers ist "die politische Ökonomie der beruflichen Bildung in entwickelten kapitalistischen Gesellschaften. Ausgangspunkt ist das Argument, dass die Modernisierung und Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Hochlohnländer hohe und breite berufliche Qualifikationen erfordert, die weder durch den Markt noch durch den Staat in ausreichendem Masse zur Verfügung gestellt werden können. Da die Produktion komplexer Berufsqualifikationen nur mittels einer Reintegration von Arbeiten und Lernen stattfinden kann, müssen Gesellschaften Wege finden, Unternehmen zur Übernahme einer sozialen Aufgabe als Lernorte zu verpflichten, auch wenn dies in einem offenen Arbeitsmarkt mit Erwägungen unmittelbarer wirtschaftlicher Rationalität nicht immer in Einklang zu bringen ist. Das Papier diskutiert die Implikation des gleichzeitigen Staats- und Marktversagens auf einem entscheidend wichtigen Gebiet der Wirtschafts- und Industriepolitik für die Aussichten neoliberaler Deregulierungsstrategie, die mögliche Rolle von Gewerkschaften und sozialdemokratischen Parteien, die Zukunft neokorporatistischer Institutionen und das Verhältnis von Gleichheit und Effizienz." (Autorenreferat)