Digitalisierte Hochschulbildung von Beginn an inklusiv gestalten

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„Viele Bildungsverantwortliche halten die Digitalisierung von Bildung per se für einen Weg, Chancengleichheit, Inklusion und individuelles Lernen zu befördern. Allerdings führt sie – wenn nicht von Beginn an inklusiv konzipiert – häufig sogar zu Exklusion und zur Verstärkung sozialer Spaltung. Katharina Walgenbach von der Fernuniversität Hagen sieht im Universal Design einen Ansatz, die Digitalisierung von Hochschulen strukturell und von Anfang an inklusiv zu gestalten. Während bisher Barrierefreiheit überwiegend nachträglich und auf das Drängen Einzelner hin umgesetzt wurde, steht das Konzept des Universal Design für die Perspektive, digitale Bildungsangebote so zu konzipieren, dass vielfältige Bedürfnisse und Bedarfe umfassend einbezogen werden und die Verantwortung für die Bildungsteilhabe bei den Institutionen liegt, anstatt bei den individuellen Studierenden.“ (Hrsg.; BIBB-Doku)

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